Themenwoche Hodenkrebs

Am 27. März startet die Themenwoche Hodenkrebs mit zahlreichen multimedialen Aktionen in Internet und den Neuen Medien. Die Kampagne der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. soll vor allem jungen Männer für das Thema sensibilisieren.

Hodenkrebs ist mit rund 4000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebsart bei jungen Männern. Glücklicherweise lässt sich die Tumorerkrankung in 95 Prozent der Fälle heilen. Voraussetzung ist, dass die jungen Menschen rechtzeitig auf die Erkrankung aufmerksam werden. Denn je früher die Therapie einsetzt, desto besser gestalten sich die Heilungschancen. Doch genau darin sehen Gesundheitsexperten das Problem: „Männer und gerade junge Männer sind bekanntlich extrem vorsorgescheu und halten sich für unverwundbar“, weiß Prof. Dr. Christian Wülfing, Pressesprecher der Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU).

Thema Hodenkrebs in den Neuen Medien
„Viele Jungen in der Pubertät haben das Thema Hodentumor verständlicherweise noch gar nicht auf dem Schirm“, meint Prof. Wülfing. Das soll sich nun ändern. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie geht Ende März mit dem Thema an die Öffentlichkeit. Als Sprachrohr wählt sie die bevorzugte Informationsquelle ihrer Zielgruppe: Internet und Neue Medien. „Alle Informationen, die mit der Urologischen Themenwoche Hodenkrebs von der DGU und dem BDU an den Start gebracht werden, bleiben im Netz dauerhaft und jederzeit für die Zielgruppe online verfügbar“, erklärt Prof. Wülfing.

Veranstaltungskalender für die Themenwoche
Zum Auftakt der Themenwoche eröffnet die Deutsche Gesellschaft für Urologie am 27. März das Webportal www.hodencheck.de. An Tag zwei erscheint ein Aufklärungsvideo zum Thema Hodenkrebs auf YouTube. Zur Wochenmitte stellt die DGU verschiedene Video-Interviews ins Netz. Die Filme informieren über Risikofaktoren, die Selbstuntersuchung und das Zweitmeinungsprojekt Hodentumor. Am vierten Tag steigt eine Online-Graffiti-Aktion. Abschließend laden am 1. April verschiedene Experten zwischen 14 und 16 Uhr zum Life-Chat auf www.urologenportal.de ein.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.